Futter

Welpen werden zahnlos geboren und in den ersten Wochen vom Muttertier gesäugt. Ab der dritten Lebenswoche erscheinen dann nach und nach die Milchzähne. Das Gebiss ist etwa bis zur 6. Lebenswoche mit 28 Zähnen vollzählig. Nun sollten die kleinen Hunde langsam an festes Hundefutter gewöhnt werden. Spezielles Welpenfutter gibt es im Fachhandel zu kaufen. Dieses ist auf die besonderen Bedürfnisse von Welpen abgestimmt und fördert so eine gesunde Entwicklung der Tiere.

 

Spielzeug und Co.

Auch welpenfreundliches Spielzeug sollte angeschafft werden. Zudem sollten mehrere Hundekörbchen, Futter- und Wassernäpfe, sowie Halsbänder und Hundeleinen in verschiedenen Größen vorhanden sein.

 

Medizin

Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Kostenfaktor der Hundezucht ist die medizinische Vorsorge. Bereits vor der Deckung sollte die Hündin vom Tierarzt auf mögliche Erkrankungen untersucht werden. Im weiteren Verlauf sind in regelmäßigen Abständen Entwurmungskuren nötig. Darmparasiten können bereits den ungeborenen Welpen befallen, oder nach der Geburt auch durch die Muttermilch aufgenommen werden.

Im Alter von 7 bis 8 Wochen bekommt der Welpe die erste Impfung gegen Infektionskrankheiten wie Leptospirose, Staupe, Hepatitis contagiosa canis, sowie Parvovirose. Um einen optimalen Schutz zu gewährleisten, muss diese Impfung nach 4 Wochen wiederholt werden. Dann wird auch gegen Tollwut geimpft.

Neben diesen kalkulierbaren Tierarztkosten muss aber auch mit plötzlichen Erkrankungen, oder auch Komplikationen bei der Geburt und der Aufzucht gerechnet werden.

 

Zeitaufwand:

Die tägliche Pflege nimmt viel Zeit in Anspruch. Die Gehege müssen gereinigt werden, dazu kommt je nach Rasse und Haarlänge eine mehr oder weniger aufwendige Fellpflege. Die ausgewachsenen Hunde brauchen ihre täglichen Spaziergänge, da der Auslauf im Gehege in der Regel nicht ausreichend sein wird.

Wird der Welpe von klein auf ans Kämmen, Bürsten, Ohren reinigen, Zähne putzen und Krallen kontrollieren, bzw. schneiden gewöhnt, so wird die Körperpflege ein fester Bestandteil seines Hundealltags werden und das Tier lässt es gelassen über sich ergehen.

Neben der täglichen Pflege steht auch das Training mit den Hunden an. Es liegt in den Händen des Züchters die Grundlagen zur Erziehung und Sozialisierung der Welpen zu legen. Natürlich hat die Mutterhündin bereits vom ersten Tag an aus Hundesicht mit der Erziehung ihres Nachwuchses begonnen. Da die Welpen aber später auf engsten Raum mit dem Menschen zusammen leben, ist es wichtig, dass der Züchter die Jungtiere an den Menschen und seine Umgebung gewöhnt. Auf liebevolle, aber konsequente Weise soll der Welpe lernen, den Menschen als Rudelführer zu akzeptieren und sich den menschlichen Regeln unter zu ordnen.

In kleinen Schritten wird geübt ein Halsband zu tragen. Selbst die leichtesten Modelle können bei dem Jungtier zu heftigen Kratzen, Knabbern und Verrenkungskünsten führen, um dieses ungewohnte, einengende Teil wieder los zu werden. Erst wenn das Halsband vom Welpen akzeptiert wurde, kommt die Leine hinzu.

Empfindet der Welpe Halsband und Leine nicht mehr störend, kann er seine ersten kleinen Spaziergänge unternehmen. Hierbei kann der Züchter das Tier allmählich an verschiedene Geräusche, wie Straßenlärm oder Kindergeschrei, oder an Elemente wie Wasser und Luft heran führen. Auch der Kontakt zu anderen Artgenossen ist für die optimale Entwicklung wichtig.

Alles ist für den Hund neu und fremd und jeder Welpe reagiert anders auf die unterschiedlichen Situationen. Manche sind eher ängstlich und scheu, andere stürmen übermutig auf alles Neue drauf los. Ein guter Hundezüchter wird die Welpen genauestens beobachten und individuell auf jedes Tier eingehen.